„Weil ich es mir wert bin“

Aktualisiert: Feb 16

Mittlerweile ertappe ich mich oft dabei, wie ich vor einem Spiegel stehen bleibe und mich selbst anlächle. Der Grund dafür: Ich habe meine 8smile Aligner-Behandlung abgeschlossen und kann endlich mein Wunschlächeln zeigen! In den nachfolgenden Worten möchte ich meine Erfahrungen und Eindrücke teilen und von meiner Behandlung erzählen.


Die Entscheidung

„Du möchtest deine Zähne korrigieren lassen? Wieso das denn? Die kleine Lücke sieht man doch fast gar nicht!“ So oder so ähnlich reagierten die meisten meiner Bekannten, nachdem ich von meinen Überlegungen erzählte, eine Aligner-Behandlung durchzuführen. "Eine Zahnkorrektur als Erwachsener? Macht man das nicht während der Schulzeit? Und überhaupt – willst du so viel Geld nicht lieber für einen schönen Urlaub ausgeben?"


Zunächst war ich also verunsichert. Aber „die kleine Lücke“, die andere als harmlos empfanden, störte mich. Wobei – wahrscheinlich war es nicht unbedingt die Lücke selbst, die mich störte, sondern ein bestimmtes Gefühl.

Das Gefühl, am liebsten nur von der rechten Seite fotografiert werden zu wollen. Oder bei einem Gespräch immer im richtigen Winkel zu meinem Gegenüber zu sitzen, sodass „die Lücke“ nicht so stark auffiel.

Und dieses Gefühl sagte mir schließlich: „Hey, trau dich! Was hast du zu verlieren?“

Ich traute mich – und vereinbarte einen kostenlosen, unverbindlichen Beratungstermin bei meinem Zahnarzt. Mit im Gepäck: Eine zwei Seiten lange, handgeschriebene Liste mit allen Fragen, die mir seither durch den Kopf kreisten. Mit einer Mischung aus Aufregung und Vorfreude machte ich mich auf zu meinem Termin – und knapp 20 Minuten später war es auch schon geschafft: Mein Zahnarzt hatte einen digitalen Abdruck meines Ober- und Unterkiefers angefertigt und anschließend geduldig Fragen geklärt und mit mir über meine Unsicherheiten gesprochen. Die wichtigste Message des Tages: Die Fehlstellung meiner Zähne konnte durch eine Aligner-Behandlung ohne Probleme korrigiert werden – ich war also geeignet!

Bereits nach wenigen Tagen hielt ich meinen persönlichen Behandlungsplan in den Händen. Von diesem Zeitpunkt an wusste ich genau, dass ich die 8smile Behandlung auf jeden Fall starten wollte.

Die 3D-Simulation mit dem Vorher-Nachher-Vergleich hatte mich sofort überzeugt und fegte die letzten Zweifel, die noch in mir steckten, mühelos beiseite.

Meine beste Freundin fragte mich schließlich: „Wirst du es wirklich machen?“ Und – ohne einen Kosmetikkonzern zitieren zu wollen – lautete meine Antwort schlicht und einfach: „Ja, weil ich es mir wert bin!“

Der Anfang


Die Aligner-Box, die mir mein Zahnarzt kurze Zeit später überreichte, enthielt alles, was ich für die Behandlung benötigte: Meine nummerierten Aligner-Schienen, eine kleine Aufbewahrungsbox sowie eine Anleitung mit hilfreichen Tipps & Tricks. Jetzt konnte es endlich losgehen!

Ich muss zugeben, das allererste Einsetzen und Tragen der durchsichtigen Zahnschienen fühlte sich komisch an. Auch meine Zunge hatte zu Beginn Schwierigkeiten, sich an das zusätzliche Material um meine Zähne herum zu gewöhnen. Die korrekte Aussprache von S-Lauten schien mir unmöglich und ich befürchtete, nun über ein halbes Jahr lang lispeln zu müssen. Meine Angst war jedoch unbegründet: Schon nach ein paar Tagen arrangierte ich mich mit diesem neuartigen Gefühl in meinem Mund und bereits wenige Zeit später nahm ich fast gar nicht mehr wahr, dass ich die Aligner überhaupt trug. Tatsächlich fand ich es ab der dritten Zahnschiene sogar merkwürdig, wenn ich diese nicht im Mund hatte - etwa so, als würde etwas Wichtiges fehlen!

Am allermeisten freute ich mich darüber, dass niemand überhaupt bemerkte, dass ich Aligner trug. Während ich anfangs ständig ein Gefühl der Unsicherheit hatte, als würden alle auf meinen Mund starren und sich fragen, was da wohl vor meinen Zähnen war, fiel es in der Realität so gut wie niemandem auf. Das stellte ich vor allem dann fest, wenn ich bei Freunden vor dem Essen sagte, ich müsse schnell ins Badezimmer und meine durchsichtige Zahnschiene herausnehmen.

Die meistgestellte Frage daraufhin lautete: „Hattest du echt schon die ganze Zeit Zahnschienen im Mund?“ Na klaro!

Mittendrin

Einschränkungen im Alltag hatte ich so gut wie keine, aber natürlich veränderten die Aligner meinen Tagesablauf an gewissen Stellen. Zunächst einmal gewöhnte ich mir an, meine kleine 8smile Reisebox für die durchsichtigen Zahnschienen inklusive einer Zahnbürste und einer kleinen Zahncreme überall mit hinzunehmen. Im Allgemeinen ist es am optimalsten, die Schienen direkt nach dem Herausnehmen und Abwaschen in die dafür vorgesehene Box zu stecken, um sie nicht zu verlieren. Ich erinnere mich an einen Abend im Restaurant, an dem ich meine Box zuhause vergessen und die Aligner daher einfach in eine Serviette gewickelt hatte. Erst im allerletzten Moment, als der Kellner schon die Teller samt Servietten abräumte, fielen mir die Schienen wieder ein. Das wäre beinahe schief gegangen!

Besonders wichtig während der 8smile Behandlung ist eine gute Mundhygiene, um Zähne und Zahnfleisch zu schützen.

Bei meinen ersten Alignern reagierte mein Zahnfleisch etwas empfindlich. Das Problem konnte jedoch schnell gelöst werden: Mein Zahnarzt schliff den Rand meiner Aligner an der problematischen Stelle ein wenig ab, sodass diese nicht mehr auf das Zahnfleisch drückte. Auch an das häufige Zähneputzen (jedes Mal vor dem Wiedereinsetzen der Aligner) waren meine Zähne nicht gewöhnt, weswegen sie etwas empfindlicher wurden. Daher verwendete ich nur noch morgens und abends meine elektrische Zahnbürste und entschied mich tagsüber für eine sehr weiche Bürste, die meine Zähne schonte.

Ganz klar betonen möchte ich: Das Verschieben von Zähnen ist nicht völlig schmerzfrei. Bei jeder neuen Zahnschiene spürte ich in den ersten Tagen - mal mehr, mal weniger - Druck auf den Zähnen, vor allem beim Herausnehmen und Einsetzen. Mich motivierte das leichte Ziehen immer, denn ich wusste: Da tut sich was, ich komme meinem neuen Lächeln näher! Die Fortschritte der Behandlung waren für mich sichtbar und spürbar, was mich anspornte, auch mal auf einen Schluck Saft oder einen weiteren Zwischensnack zu verzichten, um meine Tragezeiten einzuhalten.

Schlusswort

Als Fazit lässt sich sagen: Ich bin stolz auf mich. Stolz darauf, die Behandlung gestartet und durchgezogen zu haben. Vor allem aber stolz auf mein neues Lachen, das mein Selbstbewusstsein boostet und mit dem ich mich einfach wohl fühle. Danke, 8smile! ☺️


Maria // Nürnberg


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